Prügelnde Asylbewerber und schweigsame Zeitungen

Da kann man sich nur wundern: in der Flüchtlingsunterkunft Kassel-Calden sei es zu einer Massenprügelei zwischen „Angehörigen verschiedener Nationalitäten“ gekommen, so lauteten die ersten Meldungen verschiedener Zeitungen. Aber warum haben welche „Ethnien“ (auch das ein typischer verhüllender Begriff) aufeinander eingeschlagen? Warum hat es so lange gedauert, bis Details zu lesen waren?

Die Zeitungen waren da längst über den Vorfall informiert, haben sich aber erst einmal bemüht, die Einzelheiten zu den „beteiligten Volksgruppen“ zu verschweigen. Warum? Hatten sie Angst, als „ausländerfeindlich“ dazustehen? Wollten sie das rosarot gefärbte Bild vom „edlen Flüchtling“ nicht gefährden? So oder so, sie haben ihrer Pflicht zu objektiver Berichterstattung damit nicht genügt – und sie haben im übrigen auch ihre Leser gehörig  unterschätzt. Die können nämlich sehr gut zwischen einer irakischen Flüchtlingsfamilie und einem albanischen Schläger unterscheiden.

Und damit kommen wir zurück nach Kassel-Calden. Ein 18jähriger Albaner wollte sich bei der Essensausgabe vordrängen und wurde von einem 80jährigen Pakistani gebeten, sich hinten anzustellen. Der junge Mann aus dem Balkan reagierte darauf, wie er es wohl aus der „Kultur“ seiner Heimat gewohnt ist: er schlug dem alten Mann mit der Faust ins Gesicht. Das war der Beginn einer allgemeinen Prügelei, die bis in die Nacht andauerte. Die Polizei wurde ihrer kaum Herr.

Da stellen sich schon ein paar Fragen. Welchen Asylgrund haben Albaner und Kosovaren? Keinen. Warum werden sie dann nicht sofort in ihre Heimat zurückgeschickt? Das weiß der Himmel.

Und welchen Asylgrund haben Pakistani? Auch keinen, denn es handelt sich um Muslime, die in Pakistan die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Bei Christen sieht es anders aus: sie werden in Pakistan verfolgt und mit dem Tode bedroht. Hier greift das Asylrecht des Grundgesetzes.

In Kassel-Calden hausen also „Flüchtlinge“, die keine Chance auf Anerkennung haben. Es wäre – auch ihnen gegenüber – freundlicher, sie sofort zurückzuschicken, als ihnen falsche Hoffnungen zu machen. Eine sofortige Abschiebung müßte auch bei Straftaten (und hier handelt es zumindest um Körperverletzung) selbstverständlich sein.

Aber all das findet nicht statt – wahrscheinlich aus Angst vor Linken und Grünen und Lobbygruppen wie Pro Asyl, die ein verzerrt romantisierendes Bild ihrer Klientel verbreiten – und dann auch noch meinen, die Flüchtlinge würden „schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünfte gepfercht“.

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