Salafistenpärchen in Hessen verhaftet

Der Mitarbeiterin eines Baumarkts in Frankfurt ist es zu verdanken, daß womöglich ein Anschlag auf das traditionelle Radrennen „Rund um den Henningerturm“ am 1. Mai verhindert worden ist. Ihr ist aufgefallen, daß ein Kunde (natürlich unter falschem Namen) eine ungewöhnlich große Menge Wasserstoffperoxid gekauft hatte. Der Mann, Halil D., 35, und seine Frau Senay (immer in der Burka unterwegs!) wurden observiert, und als sie mehrmals die Strecke des Radrennens erkundeten, wurden sie in der Nacht zum Donnerstag festgenommen.

In ihrer Wohnung fand die Polizei laut Pressekonferenz eine funktionsfähige Bombe mit Zünder, ein Sturmgewehr mit scharfer Munition, Übungsgeschosse für eine Panzerfaust und verschiedene Flüssigkeiten, die noch untersucht werden. Das salafistische Pärchen – er eingebürgert, sie Türkin – hatte zwei Kleinkinder, die sich offenbar zusammen mit dem Waffenarsenal in der gemeinsamen Wohnung befanden.

Zwei Fragen möchte ich dazu stellen:

1) Warum war es erst die richtige (und sehr verdienstvolle!) Reaktion der Mitarbeiterin des Baumarkts, die zur Verhaftung des Pärchens geführt hat? Warum sind die Hinweise wieder einmal nicht aus dem religiösen und sozialen Umfeld der Täter gekommen? Wer hier in unserem Land wirklich angekommen ist, hat die staatsbürgerliche Pflicht, bei einem Verdacht die Polizei zu informieren. Das aber geschieht bei unseren muslimischen Mitbürgern, die doch ein Abdriften von Glaubensgenossen in den Islamismus viel früher bemerken müßten als wir, fast nie.

2) Halil D. war polizeibekannt. Auf der Pressekonferenz, die gerade zuendegegangen ist, hieß es, er habe schon 15 Delikte begangen, von Körperverletzung, Bedrohung und Einbruch bis zum Verstoß gegen das Waffengesetz – „die ganze Bandbreite“, wie es der Polizeipräsident ausdrückte. Warum, so frage ich, ist dann Halil D. mit seinen vielen Vorstrafen auf freien Fuß und kann – wie es aussieht – fröhlich ein Attentat planen? Wann begreifen die Richter, die ihn in ihrer unendlichen (und unbegreiflichen!) Milde immer wieder auf freien Fuß gesetzt haben, daß sie damit nicht „im Namen des Volkes“, sondern eindeutig gegen die Interessen des Volkes gehandelt haben?

Die Sache ist – vor allem dank der Baumarktmitarbeiterin, der man einen Orden verleihen sollte! – noch einmal gutgegangen. Das Verdienst unserer Richter, die jetzt wieder nach biblischer Art ihre Hände in Unschuld waschen werden, ist das aber nicht.

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