Positive Nachricht Nr. 1: Aus dem schönen Erdoganistan

Alle Jahre wieder: zwischen Heiligabend und Neujahr gibt es hier in meinem Giftgrünen Tagebuch nur positive Nachrichten!

Hier ist die Nr. 1:

Die Türkei muß ein glückliches Land sein. Da hat Erdogan nach dem Putsch 150.000 Bedienstete aus dem Staatsdienst entlassen, mit einem Federstrich. Und es hat wunderbar funktioniert! Das stelle man sich einmal in Deutschland vor: eine Flut von Klagen, Prozessen vor den Arbeits- und Verwaltungsgerichten bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof wären die Folge. Das gesamte öffentliche Leben würde zusammenbrechen.

Und in der Türkei? Alles paletti!

Aber der Sultan setzt noch eins drauf: im kommenden Jahr will er auf einen Schlag mehr als 110.000 neue Staatsbedienstete einstellen. Auch das stelle man sich einmal in Deutschland vor: bis da so viele geeignete Kandidaten gefunden und gründlich nach den strengen rechtlichen Vorschriften ausgebildet wären, bis man auch ihre Finanzierung gesichert hätte – da würden Jahrzehnte vergehen.

Nicht so in der Türkei. Da genügt ein Befehl des Sultans. Warum? Weil überall  zwischen Istanbul und dem Van-See Zehntausende von staatstreuen, gut ausgebildeten Menschen schon bereitstehen und nur auf den Ruf des Sultans warten.

Und wer ist deshalb ganz furchtbar neidisch? Natürlich – der Hans.

Der „Hans“ – das sind wir. So nennt der Sultan nämlich die Deutschen, weil das bei uns heutzutage einer der häufigsten Vornamen ist.

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