{"id":8456,"date":"2013-04-17T01:28:59","date_gmt":"2013-04-16T23:28:59","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=8456"},"modified":"2013-04-17T02:12:10","modified_gmt":"2013-04-17T00:12:10","slug":"eine-alternative-fur-deutschland-langst-uberfallig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=8456","title":{"rendered":"Eine &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; &#8211; l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig!"},"content":{"rendered":"<p>L\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig &#8211; damit ich nicht falsch verstanden werde! &#8211; ist nicht die eben gegr\u00fcndete Partei, die sich so nennt. L\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig sind (und zwar fast auf jedem politischen Gebiet) echte Alternativen zu der Merkelschen Politik, die sich selbst lautstark und v\u00f6llig zu Unrecht als &#8222;alternativlos&#8220; und &#8222;unumkehrbar&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Nichts auf der Welt ist alternativlos, nichts ist unumkehrbar &#8211; die uns\u00e4gliche Finanzierung von schlecht wirtschaftenden, zum Teil kriminellen Banken durch den Steuerzahler schon gar nicht. Auch die &#8222;Energiewende&#8220;, dieses Monstrum an Pfusch, ist weder alternativlos noch unumkehrbar. Sie ist &#8211; selbst wenn man grunds\u00e4tzlich daf\u00fcr ist (ich bin es ganz und gar nicht!) &#8211; handwerklich schlecht gemacht zum Gotterbarmen. Aber die Kanzlerin verbittet sich jede Alternative.<\/p>\n<p>Sehen wir doch einmal, was die neue Partei an Kerns\u00e4tzen unter anderem zu bieten hat (alles auf ihrer <a title=\"Internetseite\" href=\"https:\/\/www.alternativefuer.de\/\">Internetseite<\/a> nachzulesen):<\/p>\n<blockquote><p>Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen L\u00e4ndern schadet der Euro.<\/p>\n<p>Wir fordern die Wiedereinf\u00fchrung nationaler W\u00e4hrungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer W\u00e4hrungsverb\u00fcnde.<\/p>\n<p>Jedes Volk muss demokratisch \u00fcber seine W\u00e4hrung entscheiden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wir fordern dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds und private Gro\u00dfanleger sind die Nutznie\u00dfer dieser Politik. Sie m\u00fcssen zuerst daf\u00fcr geradestehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt m\u00f6chte ich schon einmal wissen, warum sich nicht nur die etablierten Parteien, sondern auch fast alle Journalisten \u00fcber solche S\u00e4tze erregen. Wenn Sie einmal die Liste der Unterst\u00fctzer betrachten, werden Sie sehen, da\u00df \u00fcber die H\u00e4lfte von ihnen Professoren sind, viele davon Wirtschaftsfachleute. Also: nicht Physikerinnen oder Journalisten, sondern Akademiker vom Fach.<\/p>\n<p>Und: viele von ihnen hatten ihre politische Heimat fr\u00fcher einmal &#8211; bevor Merkel die \u00c4ra der Beliebigkeit ausgerufen hat! &#8211; in der CDU. Es ist doch ganz normal: wenn eine Partei wie die CDU sich gegen jede Alternative abschottet, <em>mu\u00df<\/em> die Alternative von au\u00dfen kommen. Da geht doch die Welt nicht gleich unter!<\/p>\n<p>Warum also gerade in der Presse so viel Gift? Wo bleibt die journalistische Gelassenheit?<\/p>\n<p>Die <a title=\"ZEIT\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-04\/alternative-fuer-deutschland-3\">ZEIT<\/a> zum Beispiel schreibt von &#8222;biederen Experten&#8220;, und: die Stimmung sei &#8222;unberechenbar&#8220;. Aber &#8211; und das schreibt die ZEIT nicht: so unberechenbar wie die Kanzlerin kann diese neugegr\u00fcndete Partei niemals sein. Die <a title=\"Deutsche Welle\" href=\"http:\/\/www.dw.de\/alternative-f%C3%BCr-deutschland\/a-16743314\">Deutsche Welle<\/a> verlegt die Partei gleich an den &#8222;rechten Rand&#8220; und moniert, da\u00df einige ihrer Unterst\u00fctzer &#8222;durch B\u00fccher und Talkshow-Auftritte gutes Geld verdienen&#8220;. Was f\u00fcr ein vernichtendes Argument! (So etwas machen Politiker anderer Parteien n\u00e4mlich niemals.) Und dann findet die Parteigr\u00fcndung auch noch, wie die Deutsche Welle feststellt, in einem &#8222;schicken Hotel&#8220; statt! Man sieht: diese Partei schreckt vor nichts zur\u00fcck. BILD hat es auch sprachlich immer am einfachsten: es ist die Partei der &#8222;Euro-Hasser&#8220;.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich versuchen Rechte jeder Couleur, sich an die neue Partei anzuh\u00e4ngen. Da\u00df die sich f\u00fcr &#8222;klassische Bildung&#8220; und gegen &#8222;Multi-Kulti-Erziehung&#8220; ausgesprochen haben soll, \u00e4rgert besonders den <a title=\"Stern\" href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/alternative-fuer-deutschland-merkels-lederhosen-rivalen-1997115.html\">Stern<\/a>. Er bleibt auch hier seiner parteiischen und h\u00e4mischen Art des Journalismus treu:<\/p>\n<blockquote><p>Auf dem Parteitag wird die Deutscht\u00fcmelei offen zur Schau gestellt. Ein Mitglied tr\u00e4gt eine Deutschland-Sch\u00e4rpe, ein anderer Lederhosen. Beim Jubel wird eine Deutschlandfahne geschwenkt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, und? Man mu\u00df schon &#8222;linksliberal&#8220; wie im tiefsten 20. Jahrhundert sein, wenn man das f\u00fcr guten journalistischen Stil h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Gottlob gibt es nicht nur solchen Schm\u00e4h-Journalismus. Wenn Sie einen ausgewogenen Artikel \u00fcber die Parteigr\u00fcndung der &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; lesen wollen, dann sehen Sie sich doch einmal an, was Christoph Seils im <a title=\"Tagesspiegel\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/lob-der-eurokritik-eine-alternative-fuer-deutschland\/8069350.html\">Tagesspiegel<\/a> geschrieben hat. Zumindest werden Sie dann sehen, da\u00df es auch guten und ausgewogenen Journalismus gibt.<\/p>\n<p>Und eines m\u00f6chte ich am Ende auch noch sagen: diese neue Partei mag noch so unvollkommen sein, aber eine Alternative, auch wenn sie unvollkommen und unfertig daherkommt, ist <strong>auf jeden Fall<\/strong> besser f\u00fcr die Demokratie als eine Parteienlandschaft, die sich in lauter alternativlose und unumkehrbare Grunds\u00e4tze einbetoniert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig &#8211; damit ich nicht falsch verstanden werde! &#8211; ist nicht die eben gegr\u00fcndete Partei, die sich so nennt. 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