{"id":8172,"date":"2013-03-06T16:33:32","date_gmt":"2013-03-06T15:33:32","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=8172"},"modified":"2013-03-06T16:48:35","modified_gmt":"2013-03-06T15:48:35","slug":"der-vorfruhling-ist-da-endlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=8172","title":{"rendered":"Der Vorfr\u00fchling ist da &#8211; endlich!"},"content":{"rendered":"<p>Gestern waren wir bei sch\u00f6nstem Wetter am K\u00fchkopf, dem gr\u00f6\u00dften hessischen Naturschutzgebiet, freilich nur mit geringer Hoffnung, schon irgendetwas Gr\u00fcnes (oder gar Buntes!) zu sehen. Tats\u00e4chlich war auch alles wegen der langen K\u00e4lte noch grau und braun, nicht einmal das Gras war grasgr\u00fcn.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140189.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8176\" alt=\"P1140189\" src=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140189-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140189-300x225.jpg 300w, http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140189-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Aber dann entdeckten wir am Wegrand die allerersten Exemplare des Zweibl\u00e4ttrigen Blausterns (Scilla bifolia), f\u00fcr die der K\u00fchkopf mit seinen Altrheinarmen bekannt ist. Es ist eine bei uns seltene, wildwachsende Art, die man nicht mit den \u00e4hnlich aussehenden Kultur- und Gartenpflanzen verwechseln sollte.<\/p>\n<p>Und dann gab es eine noch gr\u00f6\u00dfere \u00dcberraschung: den ersten Schmetterling.<\/p>\n<p>Und es war diesmal nicht der Zitronenfalter, der oft schon an den ersten sonnigen, milden Tagen fliegt, sondern der Gro\u00dfe Fuchs (Nymphalis polychloros). Viele, viele Jahre lang hat man &#8211; zumindest hier bei uns im Rhein-Main-Gebiet &#8211; fast nur den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) <a href=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140186.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8178\" alt=\"P1140186\" src=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140186-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140186-300x225.jpg 300w, http:\/\/antibarbarus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/P1140186-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>beobachten k\u00f6nnen. Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal auch den Gro\u00dfen Fuchs gesehen, in gar nicht so wenigen Exemplaren. Auch letztes Jahr war er wieder da, und es ist nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Freude, da\u00df die neue Saison ausgerechnet mit einem so seltenen Schmetterling beginnt.<\/p>\n<p>Falls Sie sich nicht so genau mit unseren Tagfaltern auskennen: die beiden &#8222;F\u00fcchse&#8220; sind leicht zu unterscheiden. Der Gro\u00dfe Fuchs hat, wie man es auf dem Bild sehen kann, auf der unteren H\u00e4lfte seiner Vorderfl\u00fcgel vier Punkte, die in etwa (nat\u00fcrlich nie v\u00f6llig) gleich gro\u00df sind. Der Kleine Fuchs hat an der selben Stelle nur drei Punkte: zwei sehr kleine und einen sehr gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Das war \u00fcbrigens &#8211; ganz nebenbei gesagt &#8211; mein tausendster Eintrag im Giftgr\u00fcnen Tagebuch. Es ist sch\u00f6n, so treue Leser zu haben &#8211; umso mehr, weil ich ja in vielen Fragen gegen den <em>mainstream<\/em> und gegen die Mehrheitsmeinung argumentiere.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank daf\u00fcr!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern waren wir bei sch\u00f6nstem Wetter am K\u00fchkopf, dem gr\u00f6\u00dften hessischen Naturschutzgebiet, freilich nur mit geringer Hoffnung, schon irgendetwas Gr\u00fcnes (oder gar Buntes!) zu sehen. 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