{"id":5729,"date":"2012-06-06T13:36:06","date_gmt":"2012-06-06T11:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=5729"},"modified":"2012-06-06T13:54:58","modified_gmt":"2012-06-06T11:54:58","slug":"kennen-sie-manuela-schwesig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=5729","title":{"rendered":"Kennen Sie Manuela Schwesig?"},"content":{"rendered":"<p>Also, ich habe noch nie etwas von ihr geh\u00f6rt, bis sie (<a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=108645&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=497194&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">hier<\/a> nachzulesen) diese dummen S\u00e4tze gesagt hat:<\/p>\n<blockquote><p>Das Kabinett hat das Betreuungsgeld gegen jeglichen Sinn und Verstand verabschiedet. Nichts kann diesen grundfalschen Schritt rechtfertigen. Aus bildungspolitischer Sicht ist die Fernhaltepr\u00e4mie sch\u00e4dlich, da sie Kinder von fr\u00fchkindlicher Bildung in der Kita fernh\u00e4lt. Und aus frauenpolitischer Sicht ist sie unverantwortlich, denn sie h\u00e4lt insbesondere die jungen M\u00fctter von ihren Chancen am Arbeitsmarkt fern und f\u00f6rdert ein nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfes Alleinverdienermodell. Die 1,2 Milliarden Euro m\u00fcssen in den Ausbau der Betreuungsangebote investiert werden und nicht in uns\u00e4gliche Fehlanreize.<\/p><\/blockquote>\n<p>Frau Schwesig, Ministerin f\u00fcr Arbeit, Gleichstellung und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern, 1974 in Frankfurt an der Oder geboren, ist noch im Kinderkrippensystem der DDR aufgewachsen &#8211; aber das entschuldigt auch nicht alles. Buchst\u00e4blich jedes Wort an ihrem Statement ist pure Ideologie.<\/p>\n<p>Warum ist das Alleinverdienermodell &#8222;nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df&#8220;? D\u00fcrfen die Eltern jetzt nicht mehr <em>selbst<\/em> entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten? M\u00fcssen sie erst die SPD fragen, ob ihr Lebensplan &#8222;zeitgem\u00e4\u00df&#8220; ist?<\/p>\n<p>Und was hat der Aufbau eines Urvertrauens, der f\u00fcr das ganze weitere Schicksal eines Kindes so wichtig ist, mit &#8222;Bildungspolitik&#8220; zu tun? Ich habe wirklich selten so dumme, ideologisch gepr\u00e4gte S\u00e4tze gelesen. Nat\u00fcrlich soll jedes Kind vom dritten oder vierten Lebensjahr an in eine Kindertagesst\u00e4tte gehen &#8211; aber hier geht es doch um die ersten drei Lebensjahre, und da geh\u00f6rt ein Kind in die Familie. Danach kann (und mu\u00df!) es die sozialen Kontakte nach und nach ausweiten. Aber erst einmal mu\u00df doch das seelische Fundament gelegt werden!<\/p>\n<p>Genauso uns\u00e4glich der Satz, das Betreuungsgeld halte junge Frauen &#8222;von ihren Chancen am Arbeitsmarkt fern&#8220;. Gerade f\u00fcr die gro\u00dfe Zahl der jungen Frauen gibt es doch fast nur Arbeitspl\u00e4tze im Billiglohnbereich. Da ist es allemal gesellschaftlich wertvoller, daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df die eigenen Kinder in der Obhut der Eltern aufwachsen. Warum giftet Frau Schwesig dagegen? Gibt es kein Elternrecht mehr? Soll die Erziehung &#8211; wie einst in der DDR &#8211; wieder sozialisiert werden?<\/p>\n<p>Ich entscheide mich doch nicht f\u00fcr ein Kind, um es dann gerade in der wichtigsten, in der pr\u00e4genden Phase der Kindheit irgendwelchen Betreuern anzuvertrauen! Sie selbst, Frau Schwesig, m\u00f6gen das tun, aber <em>alle<\/em> Eltern durch finanziellen Druck zu zwingen, demselben Erziehungsmodell zu folgen, das ist genau das ideologische, &#8222;nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfe&#8220; Modell, wie es in der DDR von der Partei verordnet wurde.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re ja noch sch\u00f6ner, wenn ausgerechnet die SPD die Eltern daran hindern k\u00f6nnte, frei \u00fcber ihren eigenen Lebensplan zu entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Also, ich habe noch nie etwas von ihr geh\u00f6rt, bis sie (hier nachzulesen) diese dummen S\u00e4tze gesagt hat: Das Kabinett hat das Betreuungsgeld gegen jeglichen Sinn und Verstand verabschiedet. Nichts kann diesen grundfalschen Schritt rechtfertigen. 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