{"id":4847,"date":"2012-03-29T00:03:56","date_gmt":"2012-03-28T22:03:56","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=4847"},"modified":"2012-03-29T00:03:56","modified_gmt":"2012-03-28T22:03:56","slug":"die-wunderbare-welt-der-frau-im-islam","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=4847","title":{"rendered":"Die wunderbare Welt der Frau im Islam"},"content":{"rendered":"<p>Nirgendwo geht es Frauen so gut wie in den islamischen Gesellschaften.<\/p>\n<p>Das glauben Sie nicht? Na, dann lesen Sie mal &#8211; zum Beispiel <a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.enfal.de\/fragfrau.htm\">hier<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Dem Mann obliegt es, die Familie zu versorgen. Er ist vor Gott verantwortlich f\u00fcr das Wohlergehen seiner Familie. Eine Familie braucht F\u00fchrung, so wie es auch in jedem Team jemanden geben mu\u00df, der letztendlich Entscheidungen f\u00e4llt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und das ist nat\u00fcrlich der Mann! Aber die Frau darf sogar mitbestimmen, wen sie heiratet:<\/p>\n<blockquote><p>Ohne die Einwilligung der Frau darf eine Ehe nicht geschlossen werden, und der Ehevertrag ist ung\u00fcltig. Es ist eine weise Praxis unter Muslimen, die Familie in diese wichtige Entscheidung miteinzubeziehen. Sie gibt dem zuk\u00fcnftigen Ehepaar den n\u00f6tigen R\u00fcckhalt und setzt sich in schwierigen Situationen f\u00fcr das Fortbestehen der Ehe ein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir werden auf eine dieser &#8222;schwierigen Situationen&#8220; noch zu sprechen kommen. Auf die Frage \u00fcbrigens, warum der Muslim zwar mehrere Frauen, die Muslima aber keineswegs mehrere M\u00e4nner haben darf, liest man folgendes:<\/p>\n<blockquote><p>Der Islam ist die Religion der nat\u00fcrlichen Veranlagung des Menschen. Die Heirat von Frauen mit mehreren M\u00e4nnern ist allgemein eine nur selten vorkommende Praxis. Daher kann man davon ausgehen, da\u00df es auch nicht der Natur der Frau entspricht, gleichzeitig mit mehreren M\u00e4nnern verheiratet zu sein. Au\u00dferdem ist es nicht praktikabel, da\u00df mehrere M\u00e4nner als Familienoberhaupt fungieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das leuchtet freilich ein. Und darf der Mann seine Frau schlagen? Wir wissen ja, da\u00df in bestimmten Kreisen Brosch\u00fcren zirkulieren, wie man seine Frau fachgerecht so schl\u00e4gt, da\u00df keine Spuren entstehen. Das sei, hei\u00dft es, &#8222;ein mit Vorurteilen belastetes Thema, das sehr schwierig zu erkl\u00e4ren ist&#8220;. Auf jeden Fall darf der Ehemann nicht einfach drauflosschlagen &#8211; er mu\u00df in drei Schritten vorgehen, denn der Koran gebietet ihm, da\u00df er<\/p>\n<blockquote><p>diese drei Schritte auf jeden Fall einhalten mu\u00df: Ermahnung, Trennung im Ehebett und Schlagen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Verpr\u00fcgeln der Ehefrau ist also nur das letzte Mittel, wenn sich die Frau besonders uneinsichtig und renitent zeigt. Die sch\u00f6ne neue Welt des Islam!<\/p>\n<p>Und jetzt zur\u00fcck zur Wirklichkeit. Nehmen wir die 15j\u00e4hrige Amina Filali aus Marokko. Sie wurde von dem zehn Jahre \u00e4lteren Mustafa Sallak vergewaltigt. Jetzt w\u00fcrden wir, naiv wie wir sind, sagen: er ist der T\u00e4ter, sie ist das Opfer. Aber der Vater der jungen Frau hat, statt den T\u00e4ter anzuzeigen, einer Zwangsheirat von T\u00e4ter und Opfer zugestimmt. Nachdem Amina auch noch von der Familie des Vergewaltigers immer wieder mi\u00dfhandelt wurde, nahm sie sich mit Rattengift das Leben. Der Fall hat &#8211; immerhin! &#8211; in Marokko eine Diskussion \u00fcber solche F\u00e4lle ausgel\u00f6st. Richter und Staatsanw\u00e4lte, die oft zu einer Heirat von T\u00e4ter und Opfer dr\u00e4ngen, um der Familie (welcher eigentlich?) &#8222;die Schande zu ersparen&#8220;, m\u00fcssen sich der \u00f6ffentlichen Kritik stellen. Ein kleiner Lichtblick.<\/p>\n<p>Keinen einzigen Lichtblick gibt es dagegen in Afghanistan. Der Bericht der Menschenrechtsorganisation <em>Human Rights Watch<\/em> \u00fcber die Stellung der afghanischen Frauen ist ersch\u00fctternd. Auch hier wird im Fall einer Vergewaltigung nicht der T\u00e4teer bestraft, sondern das Opfer. Die Frau wird wegen &#8222;au\u00dferehelichen Geschlechtsverkehrs&#8220; ins Gef\u00e4ngnis gesteckt &#8211; &#8222;moralisches Verbrechen&#8220; nennt man das.<\/p>\n<p>Selbst wenn sie die mehrj\u00e4hrige Gef\u00e4ngnisstrafe abgesessen hat, ist sie ihres Lebens nicht sicher.<\/p>\n<blockquote><p>\u00abMeine Eltern kommen jede Woche in Gef\u00e4ngnis. Jedes Mal sagen sie mir, dass sie mich nach der Entlassung t\u00f6ten werden\u00bb, wird die 17-j\u00e4hrige Chalida zitiert. Sie war mit einem Jungen von Zuhause weggelaufen, weil sie ihn nicht heiraten durfte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Sprecher von Pr\u00e4sident Karsai meinte lapidar, es gebe noch Probleme, aber Afghanistan sei halt &#8222;ein vom Krieg geplagtes Land.&#8220; Aber vielleicht ist es ja gar nicht der Krieg, der die Frauen entw\u00fcrdigt und immer wieder so erniedrigt, da\u00df sie nur noch den Tod als Ausweg sehen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es die archaische Spielart einer Religion, die &#8211; als einzige unter den gro\u00dfen Weltreligionen &#8211; der Frau eine Stellung zuweist, die sie zum M\u00fcndel des Mannes macht. Solange das Testosteron mitsamt der ganzen archaisch-m\u00e4nnlichen Kultur den Segen von oben &#8211; von ganz oben! &#8211; hat, wird sich auch an der Kultur der Gewalt in vielen islamischen Gesellschaften nichts \u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nirgendwo geht es Frauen so gut wie in den islamischen Gesellschaften. Das glauben Sie nicht? 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