{"id":4662,"date":"2012-03-17T00:13:02","date_gmt":"2012-03-16T23:13:02","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=4662"},"modified":"2012-03-17T00:13:02","modified_gmt":"2012-03-16T23:13:02","slug":"gluckliche-bayerische-kuhe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=4662","title":{"rendered":"Gl\u00fcckliche bayerische K\u00fche?"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man an bayerische K\u00fche denkt, stellt man sie sich immer auf den Almen vor. Die K\u00fche auf den Almen gibt es nat\u00fcrlich auch, und wer sie einmal auf einer Wanderung genauer beobachtet hat, wird sicher erstaunt gewesen sein, was das f\u00fcr wache und intelligente Tiere sind &#8211; also keine Spur von der sprichw\u00f6rtlichen &#8222;dummen Kuh&#8220;.<\/p>\n<p>Leider geht es nicht allen Tieren so gut. Als wir vor vielen Jahren einmal mit unseren Kindern zum &#8222;Urlaub auf dem Bauernhof&#8220; bei einem Milchbauern im Allg\u00e4u waren, haben die K\u00fche nicht an einem einzigen Tag das Sonnenlicht gesehen.<\/p>\n<p>Und auch das Futter besteht keineswegs, wie man es sich vielleicht vorstellt, nur aus saftigen bayerischen Kr\u00e4utern &#8211; es wird immer mehr Soja verf\u00fcttert. Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat Anfang des Monats in Sao Paulo ein Abkommen mit der s\u00fcdamerikanischen Sojaindustrie unterzeichnet, genauer gesagt mit der brasilianischen Sojavereinigung ABRANGE.<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir einmal, was <em>Rettet den Regenwald<\/em> (<a title=\"hier\" href=\"https:\/\/www.regenwald.org\/aktion\/862?mt=1312\">hier<\/a> nachzulesen) dar\u00fcber herausgefunden hat:<\/p>\n<blockquote><p>Gr\u00fcnder und wichtigstes Mitglied von ABRANGE ist die Andre Maggi-Gruppe. Der Konzern ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Sojaproduzent und wegen seiner illegalen Landnahmen und Regenwaldrodungen ber\u00fcchtigt. Firmeninhaber Blairo Maggi war bereits zweimal Gouverneur des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso, dem Hauptanbaugebiet von Soja in Brasilien. W\u00e4hrend seiner Amtszeit wurden allein in Mato Grosso 13.000 Quadratkilometer Amazonaswald pro Jahr abgeholzt. Der Name des Bundesstaates, der zu deutsch \u201em\u00e4chtiger Wald\u201c bedeutet, klingt zunehmend zynisch im Anbetracht der sich ausdehnenden \u00d6dnis.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch f\u00fcr den Soja-Anbau werden &#8211; wie f\u00fcr \u00d6lpalme und Zuckerrohr &#8211; Naturlandschaften gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rt. Es entstehen gigantische Monokulturen, die nur unter gro\u00dfem Einsatz von Pestiziden \u00fcberhaupt lebensf\u00e4hig sind. Wer mit solchen Konzernen Gesch\u00e4fte macht, wird mitschuldig an der Naturzerst\u00f6rung, ohne die der Anbau in S\u00fcdamerika gar nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung ist eigentlich ganz einfach: die bayerischen Bauern sollten nur noch so viele K\u00fche halten, wie sie mit dem einheimischen Futter ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Die Massentierhaltung, f\u00fcr die Bayern pro Jahr schon jetzt 800.000 Tonnen (!) Soja importiert, ist durch nichts mehr zu rechtfertigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man an bayerische K\u00fche denkt, stellt man sie sich immer auf den Almen vor. 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