{"id":22247,"date":"2022-02-07T17:10:03","date_gmt":"2022-02-07T16:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=22247"},"modified":"2022-02-07T17:10:03","modified_gmt":"2022-02-07T16:10:03","slug":"das-zitat-des-tages-ueber-das-gendern-in-der-cdu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=22247","title":{"rendered":"Das Zitat des Tages &#8211; \u00dcber das Gendern in der CDU"},"content":{"rendered":"\n<p>Obwohl in allen Umfragen die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung das Gendern ablehnt, laviert die CDU in dieser Sache seit Jahren in Merkelscher Manier &#8211; und \u00fcberl\u00e4\u00dft damit das Feld ausgerechnet der AfD. Ein Musterbeispiel daf\u00fcr ist der christdemokratische Ministerpr\u00e4sident des Saarlandes, Tobias Hans. In einem Interview der <em>Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung<\/em> sagte er auf die Frage nach dem Gendern:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Ja, ich bem\u00fche mich darum, beide Geschlechter gleichzeitig anzusprechen, und mache das auch, wann immer es m\u00f6glich ist. Ich finde es in der Regel sch\u00f6ner, beide Formen zu verwenden. Aber manchmal ist es auch praktisch, Lehrer*innen zu sagen, um etwas Zeit zu sparen. Das Wichtigste ist jedenfalls, den Menschen nicht vorzuschreiben, wie sie reden sollen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ist das nicht wunderbar? Da tut einer, als ob die Menschen aus freien St\u00fccken dem Aufruf zum Gendern folgten &#8211; nach dem Motto aus der <em>Feuerzangenbowle <\/em>&#8222;Da stelle mer ons emal janz domm&#8220;. Den Menschen nicht vorschreiben, wie sie reden sollen? Ja, die Menschen k\u00f6nnen reden, wie sie wollen, aber nur noch daheim im Wohnzimmer. Wenn sie eine Schule besuchen, studieren, in einem B\u00fcro arbeiten, wenn sie in einer Zeitung oder in einem Rundfunksender besch\u00e4ftigt sind &#8211; also praktisch \u00fcberall au\u00dfer in den eigenen vier W\u00e4nden, werden sie von Schulen, Universit\u00e4tsleitungen, Vorgesetzten und von Gleichstellungsbeauftragten, die allesamt kein F\u00fcnkchen Sprachverstand und noch weniger Interesse an unserer Kultur haben, auf administrativem Wege und unter Androhung von Sanktionen <em>gezwungen<\/em>, diesen Unsinn mitzumachen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit den l\u00e4cherlichen und v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssigen Doppelformen (&#8222;Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler&#8220;) hat es angefangen, inzwischen wollen gr\u00fcne und postfeministische Aktivisten die deutsche Sprache bis in die Syntax hinein verst\u00fcmmeln und uns damit zum Gesp\u00f6tt der ganzen Welt machen. Ich wundere mich immer wieder, da\u00df man von Deutschlehrern und Germanisten kaum ein Gegenwort h\u00f6rt, auch unter den Schriftstellern \u00e4u\u00dfern sich nur wenige. Andere Berufsgruppen, von denen man es gar nicht erwartet h\u00e4tte, sind da viel beredter: die Ingenieure etwa, die auf der von mehr als 40.000 B\u00fcrgern unterschriebenen Liste &#8222;Rettet die deutsche Sprache vor dem Duden!&#8220; weit \u00fcberdurchschnittlich vertreten sind (<a href=\"https:\/\/vds-ev.de\/aktionen\/aufrufe\/rettet-die-deutsche-sprache-vor-dem-duden\/\">hier<\/a> nachzulesen). <\/p>\n\n\n\n<p>Als <em>denaturiert<\/em> kann man den Zustand unserer Geisteswissenschaftler nicht beschreiben, aber <em>dekultiviert <\/em>in ihrem Desinteresse an der deutschen Sprache und damit am Wesensinhalt unserer Kultur sind sie allemal. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie sollten sich sch\u00e4men.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl in allen Umfragen die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung das Gendern ablehnt, laviert die CDU in dieser Sache seit Jahren in Merkelscher Manier &#8211; und \u00fcberl\u00e4\u00dft damit das Feld ausgerechnet der AfD. 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