{"id":15434,"date":"2016-10-24T14:28:08","date_gmt":"2016-10-24T12:28:08","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=15434"},"modified":"2016-10-24T14:44:51","modified_gmt":"2016-10-24T12:44:51","slug":"jerusalem-schon-immer-arabisch-eine-schaebige-resolution-der-unesco","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=15434","title":{"rendered":"Jerusalem: schon immer arabisch? &#8211; Eine sch\u00e4bige Resolution der UNESCO"},"content":{"rendered":"<p>In der UNO hat es schon in den Zeiten des Kalten Krieges immer eine proarabische und damit eine anti-israelische Mehrheit gegeben. Der Ostblock und die Mehrheit der Dritte-Welt-Staaten haben in der UNO-Vollversammlung und in verschiedenen Gremien f\u00fcr viele Resolutionen gestimmt, die &#8211; gelinde gesagt &#8211; ein \u00c4rgernis waren. So hat etwa die &#8222;UN-Menschenrechtskommisssion&#8220;, wie man in der NZZ nachlesen kann, in mehr als der H\u00e4lfte ihrer Resolutionen Israel verurteilt, &#8222;so als existierten andere Konflikte nicht&#8220;.<\/p>\n<p>Heute gibt es zwar keinen &#8222;Ostblock&#8220; mehr und keine einheitliche &#8222;Dritte Welt&#8220;, aber es sieht so aus, als gebe es die alten Seilschaften in der UNO immer noch.<\/p>\n<p>Jetzt hat die UNESCO eine Resolution gebilligt, die den Tempelberg in Jerusalem als rein arabisches, also muslimisches Kulturdenkmal beschreibt. Sie verwendet ausschlie\u00dflich die arabischen Namen, federf\u00fchrend beim Abfassen des Textes waren (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/jerusalem-unesco-nimmt-umstrittene-resolution-an-a-1117163.html\">hier<\/a> nachzulesen) sieben arabischen Staaten, darunter \u00c4gypten, Algerien, Libanon und Katar. Ziel sei es, &#8222;das pal\u00e4stinensische Kulturerbe und den unverkennbaren Charakter von Ostjerusalem zu bewahren&#8220;. Der Tempelberg hei\u00dft deshalb in der Resolution &#8222;Al-Aksa Moschee\/Al-Haram Al-Scharif und Umgebung&#8220;\u00a0 und wird als &#8222;muslimische St\u00e4tte&#8220; bezeichnet, obwohl dort schon um das Jahr 957 vor Christi Geburt, also anderthalb Jahrtausende vor Mohammed, unter Salomo der erste j\u00fcdische Tempel errichtet wurde. Auch &#8222;das Beten von Juden&#8220; auf dem Jerusalemer Tempelberg wird in der Resolution verurteilt, und der Platz an der Klagemauer hei\u00dft jetzt auf Gehei\u00df der UNESCO &#8222;Al-Burak-Platz&#8220;.<\/p>\n<p>Das mu\u00df man sich einmal vorstellen: die UNESCO l\u00e4\u00dft eine Resolution \u00fcber Jerusalem ausgerechnet von denen formulieren, die bis heute das Existenzrecht Israels nicht anerkennen und alle Juden &#8222;ins Meer treiben&#8220; wollen.<\/p>\n<p>Das ist so, als lie\u00dfe man eine UNESCO-Resolution \u00fcber Mekka und Medina von ultraorthodoxen Juden schreiben.<\/p>\n<p>Die Protestwelle gegen diese kulturelle Barbarei der UNESCO kommt jetzt endlich in Gang, auch bei den beiden christlichen Konfessionen. Die Wiener Katholisch-Theologische\u00a0 Fakult\u00e4t etwa nennt die Resolution &#8222;inakzeptabel&#8220; und spricht von einem &#8222;Akt fahrl\u00e4ssiger Geschichtsvergessenheit\u201c.<\/p>\n<p>Das erscheint mir freilich angesichts des arabisch-pal\u00e4stinensischen Kreuzzugs gegen das j\u00fcdisch-christliche Jerusalem reichlich zur\u00fcckhaltend formuliert. Man mu\u00df sich doch auch fragen: wer sitzt da in den UN-Institutionen an den Schalthebeln der Macht? Sind das immer noch die alten Judenfeinde und Antisemiten wie im vergangenen Jahrhundert? Wie kann ein offizielles Gremium der UNO eine solche Resolution annehmen?<\/p>\n<p>Eine Schande f\u00fcr die Vereinten Nationen ist es auf jeden Fall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der UNO hat es schon in den Zeiten des Kalten Krieges immer eine proarabische und damit eine anti-israelische Mehrheit gegeben. 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