{"id":13086,"date":"2015-04-05T19:49:01","date_gmt":"2015-04-05T17:49:01","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=13086"},"modified":"2015-04-05T22:39:36","modified_gmt":"2015-04-05T20:39:36","slug":"christenverfolgungen-durch-den-islam-eine-unendliche-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=13086","title":{"rendered":"Christenverfolgungen durch den Islam &#8211; eine unendliche Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man von Christenverfolgungen spricht, denkt man spontan an Nero und die r\u00f6mische Kaiserzeit. Fast k\u00f6nnte man also meinen, da\u00df es sich bei der Verfolgung der Christen, die ja schon kurz nach dem Tod Jesu begonnen hat, um eine historische Antiquit\u00e4t handele. Aber nichts ist weiter von der geschichtlichen Wahrheit entfernt. Denn kaum war Rom in den Wirren der Sp\u00e4tantike und der V\u00f6lkerwanderung untergegangen, kam eine aggressive Macht auf, die mit dem Schwert die ganze Welt erobern wollte: der Islam.<\/p>\n<p>Schon damals war der Islam keine &#8222;Religion&#8220; in unserem Sinne: er war von Anfgang an immer auch Politik und territoriale Eroberung. Bis heute kann man beides im Islam nicht voneinander trennen. Die Zeiten geistiger Bl\u00fcte, die es auch gegeben hat, sind damit verglichen eher sp\u00e4rlich, und sie liegen weit zur\u00fcck. Wo der Islam die uneingeschr\u00e4nkte Macht hat und ungef\u00e4hrdet ist, kann bis heute von kultureller Bl\u00fcte nicht die Rede sein.<\/p>\n<p>Sehr wohl mu\u00df man aber \u00fcber die brutale Unterdr\u00fcckung anderer Religionen sprechen, mit der sich die Muslime besonders hervorgetan haben. Sie haben die von alters her j\u00fcdischen und christlichen Gebiete, vom n\u00f6rdlichen Afrika \u00fcber Pal\u00e4stina und das Zweistromland bis nach Syrien und Kleinasien, nicht durch Toleranz und freundliche \u00dcberzeugungskraft, sondern allein mit dem Schwert des Eroberers unter ihre Herrschaft gebracht. Und die osmanischen Sultane haben es seit dem 15. Jahrhundert ebenso gehalten: sie haben mit ihren Reiterscharen Byzanz, das heutige Griechenland und dann den gesamten Balkan bis an die Grenze des Habsburgerreiches erobert. \u00dcberall hatten die Ungl\u00e4ubigen ihr Leben verwirkt &#8211; es sei denn, sie konvertierten zum Islam oder zahlten f\u00fcr den Rest ihres Lebens eine hohe Kopfsteuer. Rechtssicherheit gab es f\u00fcr sie freilich auch dann nicht, nicht einmal ihres Lebens waren sie sicher.<\/p>\n<p>Darauf l\u00e4uft die &#8222;Toleranz&#8220; hinaus, die von den Muslimen in Verf\u00e4lschung der Wahrheit auch heute noch gepriesen wird. Da\u00df man gegen Zahlung einer Steuer gro\u00dfz\u00fcgig darauf verzichtet, dem Ungl\u00e4ubigen den Kopf abzuschlagen, hat mit Toleranz nun wirklich nichts zu tun.<\/p>\n<p>Diese gewaltsame Linie setzt sich bis in die Gegenwart fort. Wo gibt es au\u00dferhalb des Islams heute noch eine Religion, die auf Andersgl\u00e4ubige mit soviel Verachtung und Ha\u00df herabblickt? Wo gibt es eine Religion, die andersgl\u00e4ubige Menschen hartn\u00e4ckig und beleidigend als &#8222;Ungl\u00e4ubige&#8220; bezeichnet? Und wo gibt es eine Religion, die sich bis heute nicht zur Religionsfreiheit und den allgemeinen Menschenrechten bekennt?<\/p>\n<p>Die Bluttaten muslimischer Attent\u00e4ter pr\u00e4gen nun schon seit Jahrzehnten unsere Zeit. Niemand wei\u00df, wieviele Menschen ihnen zum Opfer gefallen sind. Viele der Opfer waren selbst Muslime, aber mehr und mehr (und immer gezielter!) gelten die Angriffe den Christen. Dabei findet eine Art Arbeitsteilung statt: w\u00e4hrend der milit\u00e4rische Arm des Islams (verk\u00f6rpert etwa durch Al-Qaida, die Al-Shabaab-Milizen und den IS) seinem blutigen Handwerk nachgeht, beharrt die gro\u00dfe Mehrheit der Muslime darauf, da\u00df der Islam Frieden, Toleranz und Barmherzigkeit verk\u00f6rpert. Da\u00df man auch sie, die friedlichen Muslime, immer und immer wieder wieder auf die M\u00f6rderbanden anspricht, die ihre Verbrechen ausdr\u00fccklich im Namen des Propheten begehen, ist ihnen begreiflicherweise unangenehm, aber es mu\u00df leider sein, solange es keinen breiten und \u00f6ffentlichen Widerstand der Muslime gegen die T\u00e4ter in ihren Reihen gibt.<\/p>\n<p>Wir haben in Deutschland viel Erfahrung mit individueller und kollektiver Schuld. Eines zumindest kann man aus dieser Erfahrung lernen: da\u00df ich pers\u00f6nlich frei von Schuld bin, befreit mich noch lange nicht von der Schuld an Untaten, die andere im Namen meines Landes oder meiner Religion begangen haben. Auch wenn der letzte NS-T\u00e4ter gestorben ist, wird die Schuld und (hoffentlich!) auch die Scham \u00fcber die deutschen Verbrechen fortbestehen. Die Hoffnung freilich, da\u00df auch die Muslime \u00fcber die barbarische Verfolgung und Ermordung von Christen in aller Welt so etwas wie pers\u00f6nliche Scham empfinden, ist nicht allzu gro\u00df. Eher schon schiebt man das Problem auf eine beinahe sophistische Weise von sich, indem man die T\u00e4ter kurzerhand exkommuniziert: sie geh\u00f6ren nicht zu uns, also haben wir mit ihren Taten nichts zu tun.<\/p>\n<p>Das ist denn doch ein bi\u00dfchen zu billig.<\/p>\n<p>PS:\u00a0 Ich lese \u00fcberall, die M\u00f6rder von Garissa h\u00e4tten nur &#8222;Nichtmuslime&#8220; get\u00f6tet. Nein, liebe Journalisten: es waren Christen, und dieses Wort darf man ruhig aussprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man von Christenverfolgungen spricht, denkt man spontan an Nero und die r\u00f6mische Kaiserzeit. 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