{"id":11093,"date":"2014-04-28T15:43:04","date_gmt":"2014-04-28T13:43:04","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=11093"},"modified":"2014-04-28T17:45:54","modified_gmt":"2014-04-28T15:45:54","slug":"die-gaeste-des-banditen-ponomarjow","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=11093","title":{"rendered":"Die &#8222;G\u00e4ste&#8220; des Banditen Ponomarjow"},"content":{"rendered":"<p>Der Bandit Ponomarjow, der sich unter dem Schutzschirm von Putin und Lawrow selbst zum &#8222;B\u00fcrgermeister&#8220; von Slawjansk ernannt hat, ist &#8211; wie er seine Gefangenen sagen l\u00e4\u00dft &#8211; ein &#8222;Ehrenmann&#8220;. Nun nimmt ein Ehrenmann, jedenfalls nach unserem altmodischen westlichen Verst\u00e4ndnis, keine Geiseln, aber das m\u00f6gen Putin und Lawrow, die Besch\u00fctzer dieser Banditen, anders sehen.<\/p>\n<p>Putin und Lawrow, die jetzt vor aller Welt als Kumpane gew\u00f6hnlicher Krimineller dastehen, befinden sich im Moment in einer Zwickm\u00fchle: sie sind zwar die v\u00e4terlichen Besch\u00fctzer der ostukrainischen Banditen, aber wenn sie zu schnell f\u00fcr die Freilassung der Geiseln sorgen, geben sie damit zu, da\u00df Ru\u00dfland Einflu\u00df auf die Banden hat. Also wird Lawrow lavieren und die Sache noch ein Weilchen hinausz\u00f6gern. Sollen die deutschen Geiseln ruhig ein bi\u00dfchen schmoren, wird sich Lawrow denken.<\/p>\n<p>Lawrow ist n\u00e4mlich ein Gem\u00fctsmensch.<\/p>\n<p>Da\u00df Gangster Geiseln nehmen, ist nichts besonderes. Da\u00df ein Putin, der viel auf seine russische Seele h\u00e4lt und gern orthodoxen Gottesdiensten beiwohnt, solche Gangster unterst\u00fctzt, wird man sich merken m\u00fcssen. Seine wei\u00dfe Weste kann er sich jetzt nicht mehr zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Niemand m\u00f6chte n\u00e4mlich bei einem Halunken wie dem &#8222;B\u00fcrgermeister&#8220; von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, Gast sein. Die drei ukrainischen Offiziere, die seit ein paar Tagen seine &#8222;G\u00e4ste&#8220; sind, hat er halbnackt und blutend der Presse vorgef\u00fchrt. Ist das ein Gastgeber nach dem Geschmack der Herrn Putin? Ich f\u00fcrchte, ja. Der feine B\u00fcrgermeister exerziert \u00f6ffentlich vor, was Putin wohl auch gern t\u00e4te. Aber als russischer Pr\u00e4sident mu\u00df man sich leider ein bi\u00dfchen zur\u00fcckhalten. Den &#8222;B\u00fcrgermeister&#8220; von Putins Gnaden l\u00e4\u00dft man darum umso lieber gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Wie tief ist Ru\u00dfland unter Putin gesunken!<\/p>\n<p>PS:\u00a0 Ein besonders kluger Kopf unter den deutschen Internet-Usern schreibt: &#8222;Wir schicken Bundeswehroffiziere in die Ukraine, die auch noch so bl\u00f6d sind und sich beim Spionieren erwischen lassen.&#8220; Ja, heute kann im Internet jeder alles zusammenschmieren, auch ohne Einschaltung des Gehirns. Die Mission der OSZE-Beobachter jedenfalls gr\u00fcndet sich, wie selbst ein &#8222;User&#8220; leicht h\u00e4tte herausfinden k\u00f6nnen, auf das Wiener Abkommen der OSZE-Staaten \u00fcber vertrauens- und sicherheitsbildende Ma\u00dfnahmen. Dort hei\u00dft es in der Fassung von 2011:<\/p>\n<blockquote><p>Jeder Teilnehmerstaat hat das Recht, auf dem Territorium eines jeden anderen Teilnehmerstaats (&#8230;)\u00a0Inspektionen durchzuf\u00fchren. Der inspizierende Staat kann andere Teilnehmerstaaten zur Teilnahme an einer Inspektion einladen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hat also mit Spionage rein gar nichts zu tun &#8211; es ist geltendes Recht. Wer sich dann auch noch argumentativ auf die Seite der prorussischen Ganoven stellt, der h\u00e4tte wohl besser geschwiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bandit Ponomarjow, der sich unter dem Schutzschirm von Putin und Lawrow selbst zum &#8222;B\u00fcrgermeister&#8220; von Slawjansk ernannt hat, ist &#8211; wie er seine Gefangenen sagen l\u00e4\u00dft &#8211; ein &#8222;Ehrenmann&#8220;. 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