{"id":11028,"date":"2014-04-21T12:03:08","date_gmt":"2014-04-21T10:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=11028"},"modified":"2014-04-21T12:03:08","modified_gmt":"2014-04-21T10:03:08","slug":"schnell-schnell-in-die-krippe-ihr-suessen-kleinen-mami-ist-naemlich-eine-trendsetterin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=11028","title":{"rendered":"Schnell, schnell in die Krippe, ihr s\u00fc\u00dfen Kleinen &#8211; Mami ist n\u00e4mlich eine Trendsetterin!"},"content":{"rendered":"<p>Manuela Schwesig, noch in der DDR mit ihrem Zwangskrippensystem sozialisiert, jubelt. Warum? In der <a title=\"Welt\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article127113666\/Deutschlands-Muetter-wollen-arbeiten-frueher-und-mehr.html\">Welt<\/a> kann man es nachlesen:<\/p>\n<blockquote><p>Immer mehr M\u00fctter sind erwerbst\u00e4tig, und nach der Geburt eines Kindes kehren sie immer fr\u00fcher an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das wundert niemanden, der die heutigen L\u00f6hne und Geh\u00e4lter kennt. Welche Familie kann denn heute noch von einem einzigen Einkommen leben? Jahrzehntelang war das in Deutschland kein Problem. Heute, wo es der Wirtschaft so gut geht wie nie, sind die L\u00f6hne so niedrig, da\u00df zum blo\u00dfen \u00dcberleben einer Familie oft zwei oder drei Arbeitsstellen n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Es ist also brutaler wirtschaftlicher Druck, der die Frauen zwingt, nach der Geburt so schnell wie m\u00f6glich wieder zu arbeiten. Nat\u00fcrlich wollen (und sollen) sie wieder arbeiten, aber doch nicht gerade dann, wenn das Kind krabbeln, gehen und sprechen lernt. Die ersten zwei oder drei Jahre, das ist die sch\u00f6nste und spannendste Zeit, da wird ein Kind gepr\u00e4gt, da bildet sich mit dem Vertrauen zu den Eltern auch das Grundvertrauen, das so wichtig f\u00fcr den sp\u00e4teren Lebensweg eines Kindes ist.<\/p>\n<p>Wer lieber Exceldateien (oder Supermarktregale) f\u00fcllt, als diese sch\u00f6ne Zeit mit dem eigenen Kind zu genie\u00dfen, h\u00e4tte vielleicht mit dem Kinderwunsch lieber noch etwas warten sollen.<\/p>\n<p>Manuela Schwesig freilich, die gar nicht genug Krippen mit Kleinstkindern vollstopfen kann, sieht das nat\u00fcrlich anders. Ganz im Sinne der linken Ideologie betrachtet sie die Unterbringung schon der kleinsten Kinder in Krippen als eine supertolle Sache: die M\u00fctter, die ihre Kinder lange vor der Kindergartenzeit fremdbetreuen lassen, seien &#8222;Trendsetterinnen&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Sie erobern sich den Arbeitsmarkt zur\u00fcck. Das ist gut f\u00fcr ihren beruflichen Erfolg, f\u00fcr die Chancen auf gleichen Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit und f\u00fcr das Einkommen der ganzen Familie.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ach, das ist ja wunderbar! Aber &#8211; denkt auch irgendjemand an die <strong>Kinder<\/strong>?<\/p>\n<p>Dreht sich das ganze Leben jetzt nur noch um den &#8222;beruflichen Erfolg&#8220;, die &#8222;Chancen&#8220; und das &#8222;Einkommen&#8220; der jungen M\u00fctter?<\/p>\n<p>Wenn man so etwas Kritisches sagt, kommt freilich gleich der \u00fcbliche Aufschrei: die Krippe sei doch das Allerbeste f\u00fcr die Kleinen, da lernten sie von Anfang an ein gutes Sozialverhalten, man k\u00f6nne f\u00fcr ihre fr\u00fchkindliche Bildung sorgen usw.<\/p>\n<p>Alles Unfug! Ich sage es noch einmal: in den ersten ein, zwei Jahren gibt es nur ein einziges Ziel, das Eltern erreichen m\u00fcssen &#8211; dem Kind so viel Liebe geben, da\u00df es ein Grundvertrauen, ein Urvertrauen entwickelt. Dieses Vertrauen h\u00e4lt ein Leben lang!<\/p>\n<p>Da mu\u00df man eben finanziell und in der Karriereplanung ein paar Abstriche machen. Ist das denn so tragisch? Ist es wichtiger, am materiellen Wohlstand festzuhalten, als dem Kind einen guten Start ins Leben zu verschaffen? Und das finanzielle Opfer &#8211; ich spreche aus Erfahrung! &#8211; wird durch die Freude, das Kind in den ersten Lebensjahren intensiv zu begleiten, mehr als kompensiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuela Schwesig, noch in der DDR mit ihrem Zwangskrippensystem sozialisiert, jubelt. Warum? In der Welt kann man es nachlesen: Immer mehr M\u00fctter sind erwerbst\u00e4tig, und nach der Geburt eines Kindes kehren sie immer fr\u00fcher an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck. 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