{"id":10140,"date":"2014-01-08T16:31:59","date_gmt":"2014-01-08T15:31:59","guid":{"rendered":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=10140"},"modified":"2014-01-08T16:31:59","modified_gmt":"2014-01-08T15:31:59","slug":"christenverfolgung-2000-jahre-nach-nero","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/antibarbarus.de\/?p=10140","title":{"rendered":"Christenverfolgung &#8211; 2000 Jahre nach Nero"},"content":{"rendered":"<p>Die Organisation <em>Open Doors<\/em>, die seit Jahren alle Informationen \u00fcber die Verfolgung von Christen in der Welt sammelt, hat auch dieses Jahr wieder einen &#8222;Weltverfolgungsindex&#8220; ver\u00f6ffentlicht (<a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.opendoors.de\/verfolgung\/weltverfolgungsindex2014\/weltverfolgungsindex2014\/\">hier<\/a> im Detail zu betrachten). Es ist leider das gewohnte Bild: von ein paar kommunistischen Regimen (Nordkorea, China, Vietnam) und wenigen Terrorgruppen (Sri Lanka, Kolumbien) abgesehen, ist die Christenverfolgung weltweit eine islamische Spezialit\u00e4t. Ausgerechnet die Religion, die \u00fcberall mit ihrer angeblichen Toleranz und Friedensliebe hausieren geht, duldet keine andere Religion neben sich &#8211; und Verfolgung hei\u00dft ja nicht, wie man aus dem harmlos klingenden Wort folgern k\u00f6nnte, da\u00df Christen bestimmte Berufe nicht ergreifen d\u00fcrfen oder politisch benachteiligt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Verfolgung hei\u00dft: das Bekenntnis zum eigenen Glauben, wenn es <em>nicht<\/em> der Islam ist, kann mit dem Tod enden. Der Islam ist nur solange tolerant, wie er noch nicht die ganze Macht hat. Da aber, wo er an der Macht ist, sind Christen ihres Lebens nicht mehr sicher.<\/p>\n<p>Aber sehen wir uns den Weltverfolgungsindex einmal n\u00e4her an:<\/p>\n<blockquote><p>1. Nordkorea<br \/>\n2. Somalia<br \/>\n3. Syrien<br \/>\n4. Irak<br \/>\n5. Afghanistan<br \/>\n6. Saudi-Arabien<br \/>\n7. Malediven<br \/>\n8. Pakistan<br \/>\n9. Iran<br \/>\n10. Jemen<br \/>\n11. Sudan<br \/>\n12. Eritrea<br \/>\n13. Libyen<br \/>\n14. Nigeria<br \/>\n15. Usbekistan<br \/>\n16. Zentralafrikanische Republik<br \/>\n17. \u00c4thiopien<br \/>\n18. Vietnam<br \/>\n19. Katar<br \/>\n20. Turkmenistan<br \/>\n21. Laos<br \/>\n22. \u00c4gypten<br \/>\n23. Myanmar<br \/>\n24. Brunei<br \/>\n25. Kolumbien<br \/>\n26. Jordanien<br \/>\n27. Oman<br \/>\n28. Indien<br \/>\n29. Sri Lanka<br \/>\n30. Tunesien<br \/>\n31. Bhutan<br \/>\n32. Algerien<br \/>\n33. Mali<br \/>\n34. Pal\u00e4stinensergebiete<br \/>\n35. Vereinigte Arabische Emirate<br \/>\n36. Mauretanien<br \/>\n37. China<br \/>\n38. Kuwait<br \/>\n39. Kasachstan<br \/>\n40. Malaysia<br \/>\n41. Bahrain<br \/>\n42. Komoren<br \/>\n43. Kenia<br \/>\n44. Marokko<br \/>\n45. Tadschikistan<br \/>\n46. Dschibuti<br \/>\n47. Indonesien<br \/>\n48. Bangladesch<br \/>\n49. Tansania<br \/>\n50. Niger<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist nichts anderes als ein <em>Who is who <\/em>des Weltislams &#8211; und es ist eine Schande f\u00fcr diese Religion. Es geht hier n\u00e4mlich nicht um ein paar terroristische, fundamentalistische Gruppen (die es auch in anderen Religionen gibt), es geht darum, da\u00df die islamischen Gesellschaften insgesamt offenbar mit der Einsch\u00fcchterung, Ausgrenzung und Verfolgung ihrer christlichen Mitb\u00fcrger weitgehend einverstanden sind &#8211; oder doch zumindest beide Augen zudr\u00fccken. Die alte Rechtsregel &#8222;qui tacet, consentire videtur&#8220;, salopp \u00fcbersetzt: wer den Mund nicht aufmacht, gilt als Mitt\u00e4ter, trifft auch auf die Christenverfolgung zu.<\/p>\n<p>Man mu\u00df sich f\u00fcr solche Untaten vielleicht nicht vor einem Gericht verantworten, aber ganz bestimmt vor der Geschichte.<\/p>\n<p>Und das Urteil der Geschichte wird f\u00fcr den Islam nicht schmeichelhaft sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Organisation Open Doors, die seit Jahren alle Informationen \u00fcber die Verfolgung von Christen in der Welt sammelt, hat auch dieses Jahr wieder einen &#8222;Weltverfolgungsindex&#8220; ver\u00f6ffentlicht (hier im Detail zu betrachten). 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